"Die Menschen sollen sich wohl fühlen auf und mit ihrem Bike. Deshalb lege ich großen Wert auf Ergonomie und ein passend justiertes Rad."
Ansgar vom Fahrraddienst Wolfhager Land


Die Mensch-Mechanik-Interaktion ist der Schlüssel
40 Jahre Know-how.
"In meiner Jugend war in Dortmund der Rahmenbauer Hugo Rickert mit seiner Frau die graue Eminenz der Fahrradwelt. Später durfte ich in England im Umfeld des Moulton Bicycle Club ähnliche „alte Hasen“ kennenlernen, insbesondere Jack Lauterwasser, Silbermedaillen-Gewinner im Radsport bei der Olympiade 1928 in Amsterdam.
Allerdings war nicht der Radsport mein Fokus, sondern das Radreisen mit der „Freedom Machine“, wie sie in England das Fahrrad nannten. Mit dem Fahrrad fährt man hinaus in die Welt. Und wir kombinieren im Alltag die notwendigen Wege und Besorgungen mit der so anregenden Bewegung im Freien.
Bei den Bergen und den Lastenrädern helfen uns inzwischen erstaunlich effiziente E-Antriebe. Viele Menschen finden zum Fahrrad (zurück), das ist eine tolle Sache.
Zum Glück hat in der Fahrradentwicklung jetzt ein Umdenken stattgefunden, dass auch ein E-Bike vor allem ein gutes Fahrrad bleiben sollte und mehr Leistung und größere Akkus eben nicht automatisch besser sind.
Denn auch beim E-Bike bleibt die sog. Mensch-Mechanik-Interaktion der Schlüssel für gutes Vorankommen, nicht die Datenfülle am Computer- oder Handy-Display oder die Akkupower.

Damit das Zusammenwirken von Mensch und Rad ineinandergreifen kann, ist es wichtig, das Fahrrad passend abzustimmen und ergonomisch zu justieren (Rahmengröße und -geometrie, Sitzposition, kürzere Kurbellänge für kleinere Menschen und so weiter).
Bei dieser ergonomischen Optimierung Deines Bikes kannst Du zurückgreifen auf meine jahrzehntelangen Erfahrungen, unter anderem aus dem Spezialrad-Bereich, den individuellen Umbauten für Versehrte, der gutachterlichen Tätigkeit nach Fahrradunfällen sowie einer kontinuierlichen Markt- und Produktbeobachtung."
Ansgar

Werdegang
Bevor ich nach Kassel bzw. Zierenberg / Oberelsungen kam, war ich lange in Wien und danach in Berlin tätig. Jetzt lebe und arbeite ich auf dem Elsenhof der Genossenschaft Kassel im Wandel.
In Wien war ich viele Jahre Jahre nebenberuflich als Gutachter für Gerichte tätig, häufig sollte ich nach Fahrradunfällen den Schaden und den Unfallhergang begutachten. Meinen geschulten Blick für Schwachstellen an Fahrrädern und Bikes aller Art konnte ich im weiteren Verlauf auch in Gesprächen und Rückmeldungen mit Fahrradbauern und -herstellern einbringen.
Von 2015 - 2018 war ich bei "Zum Goldenen Lenker" in Berlin-Friedrichshain, ein großer "Kiezladen". Dort war ich für die Lehrlingsausbildung zuständig und habe viele Individualaufbauten bzw. "Custom Designs" gemacht.
Danach, 2019-2022, war ich bei "Velogut Cargobikes" in Berlin-Kreuzberg, ein Fahrradladen für Cargobikes aller Art. Mein Bereich war die Einrichtung und Organisation der Werkstatt. Wir hatten zu der Zeit etwa 25 % gewerbliche Kunden, d.h. viele intensivst genutzte Räder mit entsprechendem Wartungsaufwand, dazu auch Bearbeitung von Reklamationen und Rückrufaktionen, die es bei Spezialrädern häufiger gibt aufgrund der vielfältigen Anforderungen, die ein Lastenrad im Alltag erfüllen muss.
In dieser Zeit und die Jahre danach, 2015 - 2025, war ich beim "The Urban Mobility Store", dem bekannten Brompton Fachgeschäft in Berlin Schöneberg. Dort verantwortete ich ebenfalls die Einrichtung und Organisation der Werkstatt, sowie insbesondere die Generalüberholung älterer Bromptons. Die Gemeinde der Brompton-Fahrer und Fahrerinnen ist in den letzten Jahren stark angewachsen, es gibt inzwischen auch viele Ganzjahresradler, die sich intensiver mit ihrem Faltrad beschäftigen möchten, meine Reparaturkurse alle 6-8 Wochen wurden daher stark nachgefragt.
